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Gitarrenbauprojekt 2012 … wie soll man sie bloß nennen?

Eine passende Bezeichnung zu finden, fällt mir wirklich schwer. Die Gitarre basiert einfach auf zu vielen Einflüssen: die Body-Form ist von einer Kramer 120 abgeguckt (7/8-Form laut Hersteller, ähnlet der Dinky Form von Jackson), ist ebenfalls wie dieser aus Ahorn, allerdings aus einem Stück. Der Hals stammt von einer Strat (Hersteller unbekannt, in der Bucht geschossen). Die Tonabnehmer-Bestückung HSS mit Single-Humbucker und diagonaler Anordnung entspricht meiner Yamaha Pacifica, die ja auch gemoddet ist. Die Hals-Korpus-Verbindung lehnt sich an moderne Power-Strats an. Tremolo und Locking-Mechaniken sind State-of-the-Art Hardware. Die Schaltung ist neu entworfen und ähnelt am ehesten der Schaltung meiner Pacifica.

Facts:

Korpus: Ahorn, einteilig, klar lackiert, 7/8 Größe
Hals: Ahorn, flaches C-Shape, geölt (Drechselöl) und poliert
Mensur: 628mm (25,5″), typisch Strat
Mechaniken: Schaller M6 Locking Tuners
Sattel: Knochen
Tonabnehmer: 1x Rockinger ST-RAT Neck, 1x Rockinger ST-RAT Middle (reverse wound), 1x Rockinger Blade Screamer
Tremolo: Wilkinson VS-100
Volumenpoti: 500KOhm logarithmisch
Tonpoti: nicht vorhanden
Schalter: 1x Schaller Megaswitch E, 1x Mini-Switch DPDT

Tonabnehmer-Schaltung:

Megaswitch:
Position 1: Hals Single Coil
Position 2: Hals und Mittel Single Coil parallel
Position 3: Hals Single Coil und Steg Humbucker parallel
Position 4: Mittel Single Coil und Steg Humbucker in Serie
Position 5: Steg Humbucker

Mini-Switch schalter die beiden Spulen des Steg Humbuckers:
Position 1: in Serie
Position 2: split (halsseitige Spule)
Position 3: parallel

Foto-Dokumentation der Bauphase

Vielen Dank an Horst Lehnen für das gemeinsame Projekt … das nächste steht ja schon an …

Schrumpfschlauch stablisiert Tremoloarm

Problem: Der geschraubte  Tremoloarm schlackert im Vintage-Tremolo

Lösungsansätze:

1. Die Druckfeder

Typischerweise wird ein Vintage-Tremolo mit einer Druckfeder geliefert, die sich im Inneren des Gewindes verbirgt. Diese Feder drückt von unten auf den Tremoloarm. Je weiter der Arm eingeschraubt, desto strammer wird die Feder. In meinem Tremolo (gebraucht gekaufte Gitarre) hat die Feder gefehlt. Ein Versuch mit einer gekürzten Kugelschreiber-Feder führte nicht zum Erfolg und verhakte sich im Gewinde. Nicht getestet habe ich den Versuch mit dem originalen Zubehörteil, das man in einer 10er-Packung beim „T“ kaufen kann.

2. Das Teflonband

Auf Teflonband bin ich durch einen anderen Beitrag eines Blogs aufmerksam geworden. Kostet nicht viel, lässt sich einfach verarbeiten, klebt nicht (wie z.B. Klebeband) und ist in jedem Baumarkt zu bekommen. Man wickelt das Band (gegen die Einschraubrichtung) um das Gewinde des Tremoloarms, um das Gewinde etwas größer und damit strammer zu machen. Das funktioniert im ersten Moment ganz gut, fühlt sich auch gut an und man kann die Gängigkeit dadurch einstellen, dass man mehr weniger Lagen des Bandes um das Gewinde wickelt. Bei mir hat sich allerdings nach wenigen Minuten der Nutzung des Tremoloarms das Band aufgelöst. Dann lässt sehr schnell die Wirkung nach. Bei mir hat es nicht einmal für einen Song gereicht. Meiner Meinung nach nicht zufriedenstellend und nicht bühnentauglich.

3. Der Schrumpfschlauch

Bei mir hat nun der Schrumpfschlauch zum Erfolg geführt. In meinem Fall musste ich zwei Stücke übereinander schrumpfen. Der untere Schlauch sitzt direkt oberhalb der Gewindes des Tremoloarms. Der zweite Schlauch ist etwas kürzer und beginnt etwas 1mm ober halb des Gewindes. Auf diese Art und Weise wird nicht das Gewinde an sich strammer gemacht (wie in den ersten beiden Varianten), sondern die Lücke zwischen Hebel und Grundplatte des Tremolos wird gefüllt. Je nach Dicke des Schlauchmaterials reicht möglicherweise auch ein Schlauchstück. Hier ist experimentieren angesagt.

Hier ein paar Eindrücke meiner aktuellen Schrumpfschlauchlösung…

Showmaster Tremolohebel mit Schrumpfschlauch